Judo-Freizeit (07/24)
Dieses Jahr organisierte die Abteilung die erste mehrtägige Judo-Freizeit. Rafael, Moritz und Michael fuhren vier Tage zum Wandern in die Alpen. Hier waren Kraft, Kondition und Gleichgewicht gefordert.
Am Montagmittag wurde das Auto geparkt und schwer beladen der dreistündige Anstieg zur Hütte begonnen. Der traumhafte Pfad führte durch eine Schlucht, an einem Wasserfall vorbei und dann steil bergan durch die Weiden. Von der gemütlichen Hütte (Prinz-Luitpold-Haus, 1846 m) hatte man einen atemberaubenden Blick über das Tal und auf die umliegenden Berge. Das Abendessen war redlich verdient und schmeckte besonders lecker.
Am Dienstag ging es über gewundene Pfade und seilbesicherte Passagen hoch zur Balkenscharte und dann auf der anderen Seite des Berges über das Altschneefeld einige hundert Meter ins Tal hinunter. Gut gelaunt wurde die Rückseite der Fuchskarspitze passiert und dann über die steile Bockkarscharte wieder die Westseite des Berges erreicht. Hier konnte man unten schon die Hütte sehen. Der Weg führte noch eine Stunde durch blühende Bergwiesen mit Blick auf eine Gruppe Gämsen, bevor Kaffee und Kaiserschmarren auf die Terrasse lockten.
Am Mittwoch wartete die größte Herausforderung: Der Gipfel des Hochvogels (2592 m) lockte. Der leichte Regen und die Nebelschwaden störten nicht. Geröllfelder wurden überwunden und die Kletterstrecken bewältigt. Direkt neben dem Pfad ging es dann steil in die Tiefe. Nach den letzten schwierigen Passagen zeigte sich auf dem Gipfel sogar ein wenig die Sonne und gab einen kurzen Blick auf das Alpenpanorama frei. Auf dem Rückweg konnte dann ein abgestürzter Wanderer gerettet werden. Moritz leistete Erste Hilfe. Nach dem die Luftrettung mit dem Notarzt übernommen hatte, konnte der Rückweg zur Hütte gegangen werden.
Am Donnerstag stand der Abstieg mit den schweren Rucksäcken an. Im Tal wurden dann gut gelaunt die Sachen ins Auto gepackt und zum Abschied die Beine im eiskalten Flusswasser gekühlt.
Es war eine gelungene Tour, so dass auf der Heimfahrt schon motiviert die Pläne für das nächste Jahr geschmiedet wurden.